Eine kurze Werbeunterbrechung für eine grandiose Unplugged-Version.

Unplugged bombt Florence Welch stimmlich ja alles weg; ich vermute eher noch, dass die Albumtracks diesbezüglich angeglichen werden müssen, weil ihre Stimme sonst die zerbrechlichen Klangcollagen überdecken würde, sodass dieses Sphärische, Verträumte, Lyrische entstehen kann, das die Musik von Florence + the machine ausmacht. Außerdem ist es ja wohl unglaublich süß, wie leise und sanft ihre Sprechstimme klingt, und dieser Akzent und wie sie in der Musik aufgeht, völlig ungeachtet dessen, was um sie herum vorgeht, und alles aus ihrer Stimme holt, was geht. Man merkt ihr die Hingabe zur Musik an jeder Faser an.

Ein Unplugged-Album wäre großartig; bis dahin bitte einfach, wenn es draußen etwas diesig und regnerisch ist, warm einpacken, das hier auf die Ohren und irgendwo durch die Gegend laufen, vorzugsweise dort, wo wenig Menschen und viele Bäume sind.

Ach, Florence. ♥