Meine Timline hat sich auf Nachfrage als äußert interessiert an Futtercontent gezeigt. Deswegen gibt es jetzt diese feine, neue Kategorie namens “Hobbitküche”.
In der Regel sind meine Rezepte selber zusammengewurschtelt oder von anderen Grundideen abgewandelt, erwartet also keine hochherrschaftlichen Kochkünste. Ich esse gerne und ich werfe gerne kreativ Lebensmittel zusammen. Meist ist das Ergebnis recht genießbar.
Seit ich einen Pürierstab besitze, kann ich auch Suppen und Soßen.
Außerdem zog gestern endlich nach langem Warten (und stetem Vergessen) ein Kartoffelstampfer bei mir ein. Allem, was kleingehackt werden muss, um noch leckerer zu schmecken als ohnehin, steht also nichts mehr im Wege.
Kartoffel-Möhren-Cremesuppe (selfmade)
Für 4 Personen als Vorspeise oder einen hungrigen Menschen:
- 5 bis 6 mittelgroße Kartoffeln
- ebenso viele Möhren gleicher Beschaffenheit
- 1 mittelgroßen Zwiebel
- ein Becher saurer Sahne
- ein Liter Gemüsebrühe
- Salz, Pfeffer, Ingwer, Curry nach Geschmack
Das Gemüse wird erst einmal kleingeschnitten, in bequeme Würfel bzw. Scheiben. Dann gart es schneller durch und lässt sich besser (und schonender für Küche und Mensch [lässt vielsagenden Blick an der eigenen Kleidung herabgleiten]) mit dem Kartoffelstampfer malträtieren.
Alles zusammen mit dem Wasser in einen Topf, und aufkochen lassen, sodass man die Gemüsebrühe hinzugeben kann. (Ich benutze fertige Würfel, die für je 500 ml gedacht sind, aber das lässt sich ja nach Geschmack dosieren).
Dann auf kleiner Hitze köcheln lassen; bei mir hat es etwa 20 Minuten gedauert, bis das Gemüse so weich war, dass es sich mit moderatem Kraftaufwand vom Kartoffelstampfer zerdrücken ließ. Mein Pürierstab ist eher einer von der schwächeren Sorte, weswegen ich das Grünzeug so weit wie möglich zerlege, bevor er zum Einsatz kommt. Nach etwa 5 Minuten pürieren ist dann eine schöne, cremige, orangegelbe Masse draus geworden.
In die gehört dann der Becher saurer Sahne, sowie die Gewürze (reichlich abschmecken!). Aufgrund der Möhren (und weil ich meinen neugekauften Ingwer ins Spiel bringen wollte), kamen bei mir Salz, Pfeffer, ein bisschen Ingwer und ein ordentlicher Schwung Curry dran. Aber auch Muskat passt gut, den sollte man dann nur tunlichst nicht mit den asiatischen Gewürzen kombinieren.
(Je nachdem, ob man mehr Kartoffeln oder Möhren in seine Suppe schnippeln will, lassen sich also auch die Gewürze anpassen).
Wer will, gibt dem Kunstwerk noch 5 Minuten, damit Sahne und Gewürze durchziehen können – tada, servierfertig!
Tags für dieses Gericht: preiswert, schnell, unkompliziert, lässt sich hervorragend auf Vorrat herstellen und einfrieren. 24 Stunden später schmeckt es meist noch etwas besser, wenn der Ingwer vollends zur Geltung kommt. Außerdem macht es satt. Sehr satt.
Für die vegane Küche lässt sich wahrscheinlich auch gut Sojasahne, Hafercuisine oder etwas Vergleichbares verwenden, das muss ich beizeiten nochmal ausprobieren.
Guten Appetit.





nom<3 isst du das dann kalt oder warm? weil das klang irgendwie gerade so, als wuerdest du des kalt essen. D:
Warm natürlich, das kocht ja alles munter vor sich hin ;).
Könnte mir aber auch vorstellen, dass sie kalt ebenso gut schmeckt.
Eigene Erfahrung: Kartoffel-Wurzel-Püree (ja, Möhren nennt man hier oben nun mal Wurzeln) vom Vortag eignet sich ganz hervorragend zur Verwertung für so eine Suppe! Und ganz viel Petersilie mag ich da auch gerne drin <3
Morgen bekommst du dann meine Tipps für Gemüse- und Linsenbratlinge ;)
Da will man das liken (nicht sharen!) und plus-einsen und es geht nicht. Tss … ;-)
Aber klingt in der Tag höchst deliziös und absolut nachkochenswert! :-)
Leider ist WordPress diesbezüglich ein wenig zickig und man kann nur Sharing-Optionen einstellen. Einen Like-Button müsste ich manuell via CSS einbinden; bei Google genau das gleiche. Schön blöd.
Dann fühlt euch eingeladen und bei passender Gelegenheit kredenze ich Kaffee und Suppe und vielleicht einen passenden Wein dazu? :)